Herausforderung angenommen

Digitale Redationssitzung bringt Ideen für die Umsetzung unseres Bildungsprogramms im Herbst

Auch unsere Aktivitäten sind von den Maßnahmen rund um COVID-19 betroffen, die Vorlaufzeit für unser Bildungsporgramm lässt sich aber nicht verkürzen. Und obwohl wir uns nicht sicher sind, ob das Herbst-Winterprogramm wieder unter “normalen” Umständen ablaufen können wird, bleibt Bildung wichtig, weshalb wir uns einiges dazu überlegt haben. Ein persönliches Treffen konnte nicht stattfinden, stattdessen haben sich 24 Bildungsaktive im digitalen Raum getroffen und die Möglichkeiten in der veränderten Situation besprochen.

Der 16.April war für viele ein Tag der neuen Erfahrungen. Zuerst nur ein Klick, ein paar Einstellungen, und plötzlich ein Bildschirm voller Gesichter in privaten Wohnzimmern. Dass das Ankommen einem Auftritt auf der Bühnenauftritt gleicht, war für viele ungewohnt und überraschend, denn für manche war es das erste Online-Meeting überhaupt, für manche das erste in diesem Tool, einige “alte Hasen” waren sofort in diesem Umfeld zuhause. Wir erklärten die technischen Einstellungen und den Ablauf, um kurz darauf mit den eigentlichen Inhalten loszulegen.

Unsere “Redaktionssitzung” diente bisher immer dem Zusammentragen von Ideen für zukünftige Veranstaltungen, der zeitlichen Verortung und der Erarbeitung von neuen Themen und Veranstaltungen. Dieses Mal zeigten wir zuerst einen Rückblick, indem wir das vergangene Bildungsprogramm analysierten. Welche Themenkomplexe wurden abgehandelt, welche Themen waren wie stark vertreten, in welchen Kleinregionen und Gemeinden gab es welche Angebote.

Nachdem wir für einige neue Mitstreiter auch das Projekt und die Abläufe kurz umrissen hatten, besprachen wir die kommenden Herausforderungen. Wir können nicht sicher davon ausgehen, dass im Herbst persönliche Zusammenkünfte, gleich, ob es sich um Vorträge, Workshops oder Bewegungsangebote handelt, wieder wie gehabt stattfinden werden können. Der Sorge, Geplantes (schon) wieder absagen zu müssen, stellten wir verschiedene Lösungsansätze entgegen: vom Wiederaufgreifen bereits geleisteter Arbeit über die Nutzung digitaler Medien bis zur Flexibilisierung der regionsweiten Bewerbung.

Insbesondere die Neugestaltung des Regionsprogramms bekam hohe Zustimmung, denn ein Semesterprogramm zu gestalten ist aus derzeitiger Sicht sinnlos. Zum Redaktionsschluss im Juni werden wir vielleicht gerade mal wissen, was im Herbst möglich sein wird. Bis dorthin wird aber kaum eine Planung fertiggestellt sein. Deshalb wird das Programm ab September monatweise über eine Regionalzeitung veröffentlicht, und so an jeden Haushalt zugestellt. Die Zeit für die Planung verlängert sich daher immens, weil der jeweilige Redaktionsschluss erst ein Monat vor Erscheinen angesetzt ist.

Veranstaltungsstatistik Frühjahr 2020

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Ein erfolgreiches Jahr 2019

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